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Weiß doch jeder …? – Calprotectin

Von dem Calprotectin-Wert haben bestimmt viele schoneinmal etwas gehört. Und einige werden denken: ist doch alles klar. Aber: eben nicht alle. Und dieser Calrotectin-Wert ist wirklich etwas, was Sie begleiten wird, solange Sie mit Ihrer chronisch entzündlichen Darmerkrankung unterwegs sind. Warum eigentlich nicht selbst wissen, was es mit dem Wert genau auf sich hat ? Warum nicht vielleicht ein Gespür dafür entwickeln: wie geht`s mir grade und wie ist der Wert ? Wenn er ganz niedrig ist, ist alles gut – klar ! Wenn er ganz hoch ist – nicht so toll, auch klar ! Aber es gibt etwas dazwischen. Und nicht bei jedem mässigen Anstieg ist gleich Gefahr im Verzug. Vielmehr besteht die Chance zu reagieren: Ein bißchen mehr nach sich zu schauen. Sich zu fragen : war`s ein bißchen viel in letzter Zeit ? Ist das wichtige wichtige wichtige Thema Ernährung auf der Strecke geblieben ? Und dann gegensteuern. Ihr Wissen ist Ihre Chance! Immer wieder: Sie haben viele Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen. Und warum nicht einfache Diagnostik für sich nutzen ?

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Alkohol bei CED – “…nicht so toll !”

Nicht, dass ich davon ausgehe, dass für Sie als Patient mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung, einem M. Crohn oder einer Colitis ulcerosa, Alkohol ein Alltags-Thema ist. Im Sinne von: ist jeden Tag Thema. Aber in den letzten Wochen (irgendwie war dann doch Ferien- und Urlaubszeit, alle entspannten sich nach diesen ja doch recht stressigen Monaten im Frühjahr und Frühsommer) wurde ich genau das oft gefragt:
“….Was ist mit Alkohol ?”
Und die meisten hatten wohl schon “so ein Gefühl”. Denn ganz häufig kam der Nachsatz “…wahrscheinlich nicht so toll, oder ?” Und warum sie damit total richtig lagen lesen Sie im neuen Blog-Artikel

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…und der chirurgische Ansatz (immernoch Thema: Fisteln)

In dem Artikel bin ich “artfremd” unterwegs, das sagte ich schon. Aber es soll darum gehen, Ihnen die grundsätzlichen Überlegungen und auch Strategien einer chirurgischen Therapie näherzubringen. Es ist ja ohnehin meistens so, dass nicht der Chirurg oder der Gastroenterologe behandelt, sondern wir die Patienten eben interdisziplinär, das heißt als Team von verschiedenen Fachrichtungen bei der Behandlung von Fisteln begleiten. Auch die chirurgischen Therapien führen – vorsichtig ausgedrückt – nicht immer zur Heilung der Fisteln. Heilung jetzt mal im Sinne von: vorher: Fistle(n) da, nachher: Fistel(n) weg ! – ist auch hier nicht immer möglich. Oder sogar: nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen möglich und ist auch nicht immer das Ziel. Oft geht es darum, die Situation zu kontrollieren und Komplikationen zu vermeiden.

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Therapie bei Fisteln – der gastroenterologische Ansatz

Darüber was wir tun können, womit wir Ihre Situation verbessern können, was zu mehr Gesundheit bei und mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung führt, schreibe ich eigentlich am liebsten. Jetzt soll es heute um das Thema: “Therapie von Fisteln” gehen und das ist ein weites Feld. Es gibt internistische Ansätze, es gibt chirurgische Ansätze. Die Möglichkeiten erstrecken sich mitunter wirklich und buchstäblich von “gar nichts machen” bis “alles machen”. Die Therapien reichen von: erst ein bißchen unangenehm, aber wenn man sich daran gewöhnt hat: ok ! und dann eine gute, unkomplizierte Lösung, bishin zu einschneidender, lebensverändernder Eingriff. Der dann aber wirklich eine Erleichterung und Verbesserung bringt. Und der Grund warum man sich für das eine oder andere entscheidet, liegt zum einen in den objektiven Befunden, aber auch ganz wesentlich darin, wie Sie als Patient dadurch beeinträchtigt sind.
Und diese Möglichkeiten hier so aufzuzeigen, dass Sie dann tatsächlich informierter sind und nicht am Ende den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen, war eine kleine Herausforderung. Aber auch die Therapie ist zu viel für einen Artikel, deshalb heute erstmal der internistische bzw. gastroenterologische Ansatz

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