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Neue Wege, die niemand braucht (oder: Fisteln, meist bei M. Crohn)

Heute zu einem Thema, das in erster Linie Patienten mit M. Crohn betrifft: Fisteln. M. Crohn mit Bauchschmerzen und Durchfall zu haben, ist das eine und beanspruchend genug. Einen M. Crohn mit Fisteln zu haben, ist nocheinmal etwas anderes. Denn die Verbindungsgänge, die von einem entzündeten Darmabschnitt ausgehen und häufig als kleine Öffnungen neben dem Darmausgang in der Perianalregion enden, können sezernieren, Beschwerden machen und das Körpergefühl nocheinmal mehr beeinträchtigen als es bei den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen sowieso schon ist. Das macht alles noch schlimmer, ich kann es nur so klar sagen. Deswegen sind in dieser Situation alle besonders gefordert, zusammenzuarbeiten. Für die Diagnostik und Therapie von Fisteln braucht es Teamwork, für die Therapie besonders mit den Chirurgen. Doch zuerst möchte ich Sie heute darüber informieren, wie und warum es überhaupt zur Ausbildung von Fisteln kommt und was die ersten Überlegungen sind, wenn wir bei Ihnen Fisteln diagnostizieren. feststellen.

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Ernährung bei CED – Milch, Laktose und Co.

Mal wieder Ernährung. Heute soll es um Milchprodukte gehen. Heikles Thema, da wissen viele Vieles oder (ich sag` wie`s ist) glauben, es zu wissen. Denn ganz eindeutig harte Fakten gibt es einmal mehr …kaum. Deswegen: hinschauen, möglichst viele Aspekte berücksichtigen und auch das Ganze in Ihren Kontext der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen einordnen. Laktose ist ein Aspekt des Themas, aber in Milch und dementsprechend in Milchprodukten sind noch weitere wertvolle Inhaltsstoffe. Gleich vorab: von ganz strikten Verboten halte ich immer so begrenzt viel. Aber von maßvoller “Anwendung” in Kenntnis der Fakten schon mehr. Grundlegend ist natürlich die Frage: vertragen Sie Milchprodukte überhaupt oder nicht ? Denn was Ihnen nicht bekommt, hat keinen Wert, das ist klar. Mein Fazit: Milchprodukte in Maßen sind besser als ihr Ruf, auch und grade bei CED.

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Stenosen – wenn es eng wird im Darm

Das Thema kennen viele von Ihnen. Stenosen meint generell Engstellen, im Fall von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen im Darm. Das ist ein relativ häufiges Problem bei M. Crohn, kommt aber auch bei der Colitis ulcerosa vor. Wie entstehen solche Engstellen überhaupt ? Und sind Stenosen “schlimm” ? Muß man da was machen oder kann man es nicht einfach so lassen ? – denn “ich merk` davon gar nichts !” (häufigster Satz zum Thema Stenosen) Darüber möchte ich heute schreiben. Worauf wir bei Stenosen achten müssen und was im Falle zu tun ist.

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Angst vor Therapien ?

Wie wohl fühlen Sie sich mit Ihrer Therapie ? Eine ganz wichtige Frage, zu der es einen praktischen (was muß ich tun ? Tablette nehmen ? Infusion kriegen ? Injektion geben ?) Ansatz gibt. Und einen auf den ersten Blick nicht so praktischen, den ich aber für wesentlich halte: wie sehr vertraue ich der Therapie ? Habe ich Vertrauen oder Bedenken ? Und warum das eine oder andere ?

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